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Lenormandkarten legen

Kartenlegen und Hellsehen mit Lenormandkarten 

Die Lenormandkarten sind als reine Wahrsagekarten zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Anne Adelaide Lenormand entwickelt worden. Veröffentlicht wurden sie jedoch erst 1843, zwei Jahre nach ihrem Tod. Das große Lenormandspiel beinhaltete 54 Karten. Heute wird fast ausschließlich das kleine Lenormanddeck verwendet, welches 36 Karten erhält. Die großen Lenormandkarten sind in Aufbau und Struktur an das Tarot von Etteilla angelehnt. Neben Kipperkarten und Tarotkarten erfreuen sich die Lenormand-Karten großer Beliebtheit. Alle Karten sind mit biedermeierlichen Bildsymbolen geschmückt und sind so sehr ansprechend gestaltet. In einzelnen Ausgaben ist das Bild der Karten auch durch einen Vers ersetzt, welcher die Bedeutung der Karte in Worte fasst.

Der Aufbau der Lenormandkarten

Die Lenormand-Karten werden zum einen in Personen-, zum anderen in Sachkarten kategorisiert. Zusätzlich gibt es Karten, die sowohl Dinge als auch Personen repräsentieren. Neben der Bedeutung der einzelnen Karten ist natürlich das Legesystem sehr wichtig. Wie bei allen anderen Karten auch, beeinflussen und verändern die benachbarten Karten die Bedeutung einer Einzelkarte stark.

Die Symbole der Lenormandkarten

Im Vergleich zu anderen Kartendecks zeigen die Lenormand-Karten nur die zwei Hauptpersonen als Menschen. Alle anderen möglichen Personen werden als Archetypen dargestellt, die für ganz bestimmte Bereiche des Lebens stehen. Diese bildliche Darstellung lässt viel Raum für Interpretationen, erfordert aber vom Kartenleger eine Menge Erfahrung und eine starke Intuition. Eine Auslegung mit Lenormand-Karten ist nichts für Eilige, denn eine Legeordnung braucht Zeit und Ruhe, um mit Leben gefüllt zu werden. Mit Erfahrung und der notwendigen Portion Intuition wird man in den Lenormand-Karten eine Menge tiefgründiger Deutungsebenen entdecken. 

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